Adventsmusik im Dorf

Petrus hatte offenbar ein Einsehen und war sicher gespannt auf die Adventsmusik im Dorf, welche die großen und kleinen Musikanten des MV Helmsheim vorbereitet hatten – er hat seine Wasserhähne am Sonntagnachmittag jedenfalls dicht gehalten.

Und so stand dem musikalischen Dorfrundgang nichts mehr im Wege. An allen Stationen wurden die Adventsmusikanten von Zuhörern empfangen und mit reichlich Applaus bedacht. Das tat dem Spielen hörbar gut, die vorgetragenen Adventslieder haben eine festliche Stimmung in die Straßen und auf die Plätze gezaubert und den Akteuren hat es hörbar Spaß bereitet.

Es könnte schon sein, dass für das neue Vereinsjahrzehnt ein

neues Format geboren wurde und auch im kommenden Jahr ein ähnlicher Auftritt folgt, es gibt noch viele Straßen und Plätze im Dorf, wo auf Adventsmusik offene Ohren warten.

Spende an Familien in Not

Spendenübergabe an Familien in Not. Quelle: Musikverein Helmsheim
Spendenübergabe an Familien in Not. Quelle: Musikverein Helmsheim

Im Rahmen der Kerwe hat der Musikverein Helmsheim am 04. November einen Scheck über 500€ an die Stiftung Familie in Not überreicht. Das Ergebnis resultiert aus den Spenden anlässlich des Kirchenkonzerts am 21. Oktober, das der Verein noch aufgestockt hat. Pfarrer Neidinger erläuterte den Anwesenden die wesentlichen Tätigkeitsmerkmale der Stiftung und war nebst seinen Mitarbeiterinnen Andrea Ihle und Barbara Rösler hoch erfreut und dankbar über das Engagement des Musikvereins. Er ließ es sich auch nicht nehmen, auf dem Alphorn noch einen musikalischen Beitrag zum Programm beizusteuern.

 

Bei guter Musik der Gastvereine aus Wössingen und Büchenau sowie zum Tagesabschluß der Kürnbacher Musikfreunde verbrachten die Gäste schöne und angenehme Stunden bei der Helmsheimer Kerwe. Auch die Musikerjugend erfreute die Besucher, diesmal mit selbstgebackenen Waffeln und Mohrenköpfen. Der Vorsitzende Hans-Joachim Böhler bedankte sich zum Festausklang bei allen, die zum Gelingen beigetragen haben. Ein kleiner Wermutstropfen war der doch eher spärliche Besuch zum abendlichen Ausklang der Kerwe, da hofft der Verein doch darauf, dass die traditionsbeladene Veranstaltung künftig weiter im Gedächtnis der Helmsheimer verankert bleiben wird.

Rückblick Kirchenkonzert in St. Sebastian

Anlässlich des 60.Jubiläum hat der MV Helmsheim erstmals in die kath. Kirche St. Sebastian  Helmsheim zum Konzert eingeladen.  Dirigent Winfried Nies hat mit seinem Orchester ein ausgewogenes Programm einstudiert, das klassische wie auch moderne Titel zu Gehör brachte.

  

Den besonderen Rahmen für das Konzert bildete schon die Eröffnung: zum Song „Fields of Gold“ von Sting, gesungen von Christina Speck zur Gitarrenbegleitung von Winfried Nies, zogen die Musikerinnen und Musiker mit Wunderkerzen zum Altar. Damit wurde nicht zuletzt auch der Verstorbenen des Vereins gedacht, zu deren Erinnerung am Kreuz auf dem Friedhof auch eine Blumenschale aufgestellt war.

Christina Speck geleitete nach der Begrüßung die Zuhörer auch mit kurzen Impulsvorträgen durch das Programm.

 

 Zum Einstieg spielte das Orchester  die 5 Sätze aus Händels „Feuerwerksmusik“ und ließ schon erkennen, dass man sich dynamisch und im Ausdruck der speziellen Akustik des Kirchenschiffs bewusst war.  Sehr einprägsam erklang danach das „Panis Angelicus“ von Cesar Franck. Thematisch sehr gut ins Programm passten „Priestermarsch und Arie des Sarastro“ aus der Zauberflöte von W.A. Mozart.

 

Das „Concerto d’amore“ von Jacob de Haan leitete über zu Werken aus der jüngeren Zeit, gefolgt von „Welcome tot he world“ von Sven Van Calster und sicher eher seltener gespielt „The girl with the Flxen Hair“ aus der Feder von Claude Debussy. Auch diese Werke kamen der  Besetzung des Orchesters entgegen und wurden gekonnt vorgetragen.

 

„Present of Love“ basiert auf einem Händel-Thema und wurde von Berthold Huber auf dem Tenorhorn sicher und gekonnt vorgetragen.  Ebenso solistisch ausgerichtet war John Lennons „Imagine“, das Lucia Böhler mit dem Kornett interpretierte. Dynamisch und sehr gut inotniert spielte das Orchester dann „The Cream of Clapton“ im Arrangement von Ron Sebregts, ein Titel, der sehr gut ins Programm wie auch zum gewählten Ort passte. Zum Schluss kam dann noch „Highland Cathedral“ zum Vortrag und rundete ein sehr gelungenes Kirchenkonzert ab.

 

Der lang anhaltende Beifall belohnte die Akteure und nach dem Dank des Vorsitzenden an Besucher, Mitwirkende und nicht zuletzt an den Hausherrn Pfarrer Fritz erklang als Zugabe „Großer Gott wir loben dich“.

 

Der Erlös des Konzerts geht an die Bruchsaler Initiative „Familien in Not“.

 

 

 

Standing Ovations für "4bands4future"

4bands4future in Concert. Quelle: Musikverein Helmsheim
4bands4future in Concert. Quelle: Musikverein Helmsheim

Bereits zum zweiten Mal fand am Samstag, 20. Oktober ein Konzert des Projektorchesters „4bands4future“ statt. Veranstaltungsort war anlässlich des 125-jährigen Jubiläums des Musikvereins Eintracht Obergrombach die Turnhalle der Burgschule.

In ihrer Begrüßungsrede lobte Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick die beteiligten Vereine für ihr Engagement. Die insgesamt 45 Musikerinnen und Musiker der Jugendkapellen aus Helmsheim, Obergrombach, Untergrombach und Büchenau hatten mit ihren Dirigenten Hedwig Bouc-Zimmermann, Bruno Czemmel, Steffen Pfund und Florian Weber ein beeindruckendes Programm erarbeitet.

Die intensive Probenarbeit wurde am Ende des Konzerts mit standing ovations belohnt und die Zuhörer verlangten eine Zugabe. So beendeten die jungen Musikanten ihr Konzert mit dem Lied „Smoke on the water". Es war ein rundum gelungener Abend und die Jugendlichen hatten sichtlich Spaß an ihrem Konzert. Das Publikum und auch Frau Petzold-Schick wünschen sich eine dritte Auflage von „4bands4future“. Die Mitwirkenden ließen den Abend im Vereinsheim „Villa Eintracht“ mit gemeinsamen Pizzaessen gemütlich ausklingen.

 

Vielen Dank an unsere Musikerin Luisa Huber für diesen Bericht :)

Rückblick Ehrenabend zum 60. Jubiläum

Im Rahmen eines kleinen Festbanketts ehrten der Blasmusikverband Karlsruhe und der Musikverein Helmsheim verdiente Mitglieder.

Alfred Ruf, Bezirksvorsitzender im Blasmusikverband Karlsruhe, ehrte für 10 Jahre Lea Speck, für 20 Jahre Melina Zech und für 30 Jahre Bernd Fechtig mit den Ehrennadeln des Blasmuskikverbandes.

Hedwig Bouc-Zimmermann wurde für 40 Jahre aktives Musizieren mit der goldene Ehrennadel des Bundes Deutscher Blasmusikverbände ausgezeichnet.

Der Musikverein Helmsheim zeichnete mit der silbernen Nadel für 25 Jahre Mitgliedschaft Anna Schmitt und Lucia Böhler aus, für 40 Jahre erhielt Waltraud Geißler die goldenen Ehrennadel. Eine besondere Ehrung erfuhr Bernd Fechtig: er wurde für 50 Jahre aktives Musizieren und selbstlosen Einsatz für den Verein zum Ehrenmitglied ernannt. Erstmals ausgezeichnet mit der neu geschaffenen Goldenen Ehrennadel für 60 Jahre Mitgliedschaft wurden Richard Eißler, Theo Eißler Bernd Meyer, Adam Ostheimer, Hagen Röthinger und Gerhard Specht. Ebenfalls die Ehrennadel für 60 Jahre sowie ein gesondertes Präsent erhielt Erich Schwedes als noch lebendes Gründungsmitglied des Vereins.

Der Vorsitzende Hans-Joachim Böhler gab einen kurzen Einblick in die vergangenen 60 Jahre des Vereins und bedankte sich bei allen Musikerinnen und Musikern, den Mitgliedern und allen Freunden und Helfern für die Unterstützung in all den Jahren. Er gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass der Verein auch in der Zukunft die nötige Unterstützung erfahren wird. Das Orchester umrahmte die Veranstaltung mit einem kleinen Konzert.

Bürgermeister Andreas Glaser überreichte im Auftrag des Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann die Landesehrennadel Baden-Württemberg für besondere Verdienste im Ehrenamt an den aktiven Musiker Berthold Huber. In seiner Laudatio schilderte Bürgermeister Glaser den musikalischen Werdegang und erinnerte an über 40 Jahre verantwortliche Aufgaben im Musikverein Helmsheim. Über 50 Jahre aktives Musizieren auf dem Tenorhorn, aber auch als Musikervorstand und insbesondere als Kassier in der Verantwortung für den Verein haben über all die Jahre positive Spuren im Verein hinterlassen. Neben der Freude an der Musik auch gleichzeitig Verantwortung zu übernehmen und somit in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens mitzuwirken verlangen viel Enthusiasmus und Idealismus. Bei all dem stand sicher nicht das Schielen nach Auszeichnungen im Vordergrund, sondern allein das Leben und Einbringen für die Gemeinschaft. Gerade deshalb ist diese Ehrung wichtig, um ein Beispiel und Vorbild für das Gemeinwesen auszuzeichnen und Danke zu sagen für all die Stunden, die Berthold Huber für die Gemeinschaft, den Musikverein eingebracht hat. Lang anhaltender Applaus und standing ovations er Musikkameraden begleiteten die Auszeichnung für Berthold Huber, der vom Verein bereits zum Ehrenmitglied ernannt wurde und auch vom Blasmusikverband die entsprechenden Ehrungen erhalten hat.